Bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Materialien, also auch beim Haus- und Wohnungsbrand, entstehen tausende neue, teilweise hoch-toxische Schadstoffe. Schadstoffe im RauchDiese sind zum Teil leicht-flüchtig und schon kurze Zeit nach einem Brand nur noch in geringen Konzentrationen in der Raumluft nachzuweisen. Andere Substanzen verbleiben dagegen über längere Zeiträume im Gebäude. Diese schwer-flüchtigen und auch partikulären Substanzen (Ruß, Rauch) stellen bei kalten Brandstellen das eigentliche Risiko für die Gesundheit der Arbeiter und Bewohner dar. Daher sind Orte mit Brandschäden mit der entsprechenden Vorsicht (Schutzausrüstung!) zu begehen, da eine erhöhte Gefährdung vorliegen kann.

Eine fachgerechte Brandschadensanierung sieht neben der Behandlung/Entfernung aller mit Ruß belasteten Inventarien auch die Feinreinigung/Sanierung der Raumoberflächen vor. An diesen haften diverse schwer-flüchtige Schadstoffe, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), aber auch Dioxine (bekannt als Seveso-Gifte) und Furane, viele hochgradig krebseregend.

Schadstoffe in BrandrückständenNach Bränden ist es daher aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen notwendig, die Brandstelle vor der Sanierung in eine Gefahrenklasse einzustufen, um die Arbeiter vor Ort zu schützen.

Nach einer Brandschadensanierung wird dringend empfohlen, die Räumlichkeiten auf Rückstände von PAK, Dioxine, Furane und PCB durch eine Sanierungskontrolle untersuchen zu lassen. Erkrankungen von Bewohner durch unsachgemäße Sanierungsmaßnahmen können bei konkretem Nachweis der Schadstoffe durch einen Sachverständigen zu hohen Schadensersatzforderungen führen.

 

Sprechen Sie uns an! Als Sachverständige für Brandschäden untersuchen wir Ihre Wohn- oder Büroräume auf Brandrückstände, ermitteln die Gefährdung bei Nutzung der Räume und geben Ihnen konkrete Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.

 


Bilder: Freiwillige Feuerwehr Vohwinkel
 
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